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Content Hub: Definition und Best-Practice-Beispiele

Website-Nutzer wollen Mehrwert durch interessante Informationen – so weit, so bekannt. Aber wie schaffen Sie es, genau die Inhalte bereitzustellen, die sie brauchen? Die sie vielleicht sogar mit Freude konsumieren, obwohl sie im Vorfeld noch gar nicht wussten, dass sie Interesse daran haben könnten? Die sie länger als geplant auf Ihrer Onlinepräsenz festhalten und mit ihrer Relevanz das Vertrauen in Ihre Marke stärken? Das alles ruft nach einem Content Hub. 

 

Dabei handelt es sich um eine zentrale Anlaufstelle für Ihre Besucher, an der alle Informationen rund um ein Thema gebündelt zu finden sind. Das können nicht nur Inhalte in Textform sein, sondern auch Videos, Grafiken, Interviews, Whitepaper… die Möglichkeiten sind grenzenlos. Eine solche Plattform kann in verschiedenen Erscheinungsformen umgesetzt werden, zum Beispiel als Microsite, Kundenmagazin oder App – Sie wissen am besten, was für Ihre Kunden funktioniert.

 

Warum der klassische Unternehmensblog nicht genügt

 

Im Vergleich zum Content Hub kommt der Corporate Blog recht eindimensional daher. Zwar wird er im Idealfall regelmäßig aktualisiert, aber die Informationen sind oft nur in Textform präsent. Multimediale und interaktive Formate wie Webinare oder Social-Media-Posts sind inzwischen wesentlich effizienter für eine positive Customer Journey des Nutzers. Daher sollten Sie sich nicht nur auf Blogbeiträge beschränken, sondern diese vielmehr als einen Bestandteil Ihres Content Hub einsetzen.

 

Beispiele für einen gelungenen Content Hub

 

Der Einsatz eines Content Hub beschränkt sich nicht nur auf Unternehmen aus der Tech-Branche, sondern kann thematisch völlig anders sein. Das machen sich viele Unternehmen bereits zunutze. Ein gutes Best-Practice-Beispiel ist H&M: Mit dem Onlineangebot “Magazine – eine Welt voller Inspiration” trifft das Unternehmen exakt den Nerv seiner Kunden. Modelporträts, Schminktipps oder Stylingideen sind genau die Informationen, mit denen sich der potenzielle Kleidungskäufer beschäftigen möchte.

 

 

Auch die interaktive Plattform urban-hub.com bietet dem Leser Mehrwert mit Informationen und Neuigkeiten zur Entwicklung von Städten auf der ganzen Welt. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass hinter dem interessanten Contentangebot der Thyssenkrupp-Konzern steckt, der mit seinem Urban Hub viele Leser anspricht und mit gehaltvollen Inhalten das Markenvertrauen stärkt.

 

 

So lassen sich noch viele weitere Beispiele finden. Von SAP mit seinem Business Hub über das Magazin von AirBnB bis hin zu den Hair Trend News von L´Oreal (das sich mit der Domain makeup.com sogar die übergreifende Bezeichnung der gesamten Branche sichern konnte): Die meisten großen Unternehmen haben realisiert, dass sie den Nutzer mit hochwertigen Inhalten überzeugen und seine Brand Awareness stärken.

 

Der Content Hub als Marketinginstrument

 

Aktuelle Formate wie Webinare oder interaktive Angebote brauchen eine Plattform, die der klassische Blog oder die statische Unternehmensbroschüre nicht bieten können. Daher ist der Content Hub die ideale Umgebung für alle Arten von Content, die den potenziellen Kunden zu einer Kaufentscheidung bewegen sollen.

 

Die positiven Effekte durch zufriedene Leser und gesteigertes Markenvertrauen, die der Content Hub bewirkt, sind aber nicht alles: Er hat auch einen Einfluss auf die Platzierung in den Suchmaschinen. Seine Inhalte werden von Google als journalistisches Angebot eingestuft und gleichberechtigt behandelt. Sofern die Texte SEO-optimiert sind, verhelfen sie schnell zu einer hervorragenden Platzierung.

 

Weil der Nutzer eines Content Hub zumeist eine längere Verweildauer auf den für ihn interessanten Seiten mitbringt und vermutlich mehr als nur einen Artikel liest, steigen die Page Impressions und die Absprungrate sinkt. Auch das wirkt sich positiv auf das Ranking aus. Zudem erhalten Sie durch den regen Verkehr und Austausch der Nutzer in Ihrem Content Hub viele wertvolle Daten und Insights, die Ihnen bei der Identifizierung gut funktionierenden Contents helfen.

 

Fazit

 

Die Funktionsweise des Content Hub macht deutlich: Je größer der Nutzen, desto zufriedener der Kunde. Potenzielle Käufer orientieren sich daran, wer ihnen am schnellsten den meisten Mehrwert bietet. Das multimediale Content-Zentrum fungiert als Knotenpunkt, an dem alle Marketingmaßnahmen zusammenlaufen. Von hier aus werden sie gesteuert und entfalten ihre Wirkung. Ältere Formate verlieren an Bedeutung – der Content Hub ist das Marketinginstrument der Zukunft.

 

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